1956-1960

1956

Wilhelm tho Seeth wird zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Ein Baby III wird beschafft.

Am 6. August wollen die Schäfer eine Entschädigung für Grasschäden. Darauf geht die Platzhalterschaft am 18- August auf die Motorflug G. m. b. H. über. Am 22. Juni geht der Deutschlandflug über Itzehoe, 50 Maschinen sind gemeldet -Burdapreis der Lüfte - Falderbaum in Itzehoe. Bruch des Schulgleiters “SG 38" (Erich Harwardt fliegt in die Fichtenschonung am Platzrand). Ein Doppelsitzer “Laister-Kaufman" kommt als 3. Segelflugzeug. Hans Schliwski wird Leiter der Motorflugschule mit 2 Schulmaschinen. Durch Günter Stabenow wird in der Baracke der Schulgleiter repariert, unter Verwendung der im Jahre 1952 gebauten Rippen! Am 20. Oktober tritt Wilhelm tho Seeth als 1. Vorsitzender zurück. Zum neuen 1. Vorsitzer wird Ernst Haase gewählt, 2. Vorsitzer wird Joachim Becker, 3. Vorsitzer wird Rudolf Biel.

Es werden 186 Segelflugzeugstarts gemacht. Die Zahl der Mitglieder beträgt 58.

1957

Auf der Hauptversammlung erfolgt die Wiederwahl des 1. Vorsitzenden Ernst Haase.

Das “Baby III" wird von Joachim Becker auf die Kiefern am Platzrand “gelandet". Der Bruch wird gemeinsam unter Günter Stabenow repariert. Am 27. April 1957 erfolgt die Abnahme.

Wieder Deutschlandflug über Itzehoe.

Am 23. Juli wird unser Fluglehrer Rolf Ernst bei einem Absturz mit der “Laister-Kaufman" tödlich verletzt.

Am 29. Juni erfolgt eine Spende durch G+J über DM1500, für die sich Haase und Biel schriftlich bedanken. Es wurden bis dahin im Jahre 1957 196 Starts mit 11 1/2 Stunden durchgeführt. Dann  folgt auf den Schock die große Pause.

1958

Ernst Haase verstirbt. Neuer 1. Vorsitzender Hermann Richter, 2. Vorsitzender Joachim Becker, 3. Vorsitzender Rudolf Biel.

Es wird in diesem Jahr nur an 8 Sonntagen geflogen. Der “Hungrige Wolf" wird mit einer Heeresfliegerstaffel belegt. Gerd Hellinger ist Fluglehrer an der Motorflugschule.

Segelflugbetrieb unter Sachau-Brüggert-Kuchel. Kein Motorflugbetrieb im Verein. Der Deutschlandflug geht wiederum über Itzehoe. Joachim Becker geht nach Husum. Nur noch 26 Mitglieder, davon  12 Segelflieger, 1 Schulgleiter “SG 38" 1 “Baby III".

1959

Der Vorstand besteht aus 1. Vorsitzender Hermann Richter, 2. Vorsitzender Rudolf Biel, Die Gefahr der gänzlichen Belegung des Platzes wächst. Die Bauarbeiten beginnen, ein Sommer mit zunehmenden Schwierigkeiten beginnt. Der Pachtvertrag über 480 qm Gelände läuft am 1. April 1959 aus. Am 30. August muß auch die Baracke wegen Abriß geräumt werden. Auch die Tankbaracke muß verschwinden.

1960

Der Vorstand wird wiedergewählt.

Der Flugplatz der Heeresflieger ist entstanden, der Ausbau geht weiter. Das Ministerium zieht die Genehmigung als Landeplatz zurück und läßt die Genehmigung als Segelfluggelände ruhen.

Die Segelflieger weichen nach Hopen und Kaltenkirchen aus. Am 12. April macht Bruno Hoffmann seine Motorfluglehrerprüfung.